Ich glaube nicht daran, Menschen zu reparieren.
Ich glaube daran, dass wir im Hier und Jetzt heilsame Erfahrungen machen können.

Ich glaube, dass sich in der Gegenwart zeigt, was von Deiner Vergangenheit heute noch wichtig ist.
Ich glaube, dass Symptome nicht das Problem sind - sondern auf eines hinweisen.
Und ich glaube, dass Schuld und Scham oft einmal geholfen haben, Bindung zu sichern.
Viele Menschen denken, Therapie bei Bindungstrauma bedeute,
viel über die Kindheit zu sprechen oder alles Schmerzhafte von
damals noch einmal durchzufühlen.
So arbeite ich nicht. Ich beginne im Hier und Jetzt. Bei dem,
was heute schwierig ist. Bei der Enge, dem Druck oder der
Ohnmacht, die sich heute zeigt.
Ich schaue mit Dir auf das, was heute geschieht. Von dort aus erschließt sich oft ganz von selbst, wann Du bestimmte Muster entwickelt hast.
Nicht alles, was Du erlebt hast, wirkt bis heute.
Aber dort, wo Du heute feststeckst, können wir gemeinsam einen neuen Weg finden.
Heilung beginnt dort, wo Du wieder für Dich wählen kannst - statt automatisch zu reagieren.
Als ich in einer Traumaberatungsstelle für Geflüchtete in Köln zu arbeiten begann, erwartete ich vor allem Geschichten von Krieg und Flucht.
Was ich hörte, waren dann aber häufig
Familiengeschichten.
Von Beschämung, emotionaler Unverfügbarkeit, Vernachlässigung
oder Gewalt im Alltag.
„Trauma“ verorten wir oft im Spektakulären. Doch vieles von dem, was Menschen nachhaltig prägt, geschieht still, wiederholt, unspektakulär - in Beziehungen.
Was Menschen dann fehlt ist:
eine verlässliche innere Basis.
In diesen Begegnungen wurde mir klar:
Es ist die Beziehung, in der Verletzungen entstehen
und es ist die Beziehung, in der neue Erfahrungen möglich
werden.
Das ist das Wesen meiner Arbeit.

Vor der Gründung meiner Praxis habe ich in Krisenregionen Menschen dabei unterstützt, Gewaltopfern traumasensibel zur Seite zu stehen – unter anderem im Irak und in Afghanistan.
Besonders prägend war meine Arbeit während der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021. In einer Phase großer Unsicherheit leitete ich die psychologische Betreuung von Frauen, die untertauchen mussten und auf Evakuierung warteten.
Inmitten dieser Ausnahmesituation wurde mir etwas sehr klar:
Es fällt mir leicht, auch in extrem belastenden Kontexten präsent zu bleiben, Halt zu geben und Orientierung zu bieten.
Diese Fähigkeit prägt meine Arbeit bis heute.
Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeite tiefenpsychologisch, bindungsorientiert und traumasensibel.
Meine kontinuierliche Weiterbildung ist für mich selbstverständlich – nicht aus Perfektionismus, sondern aus Verantwortung.
Diagnostik und Therapie von komplexen
Traumafolgestörungen
bei Dr. med. Jan Gysi &
Dr. med. Susanne Leitz
NARM – The Neuro Affective Relational Model zur
Behandlung von Bindungs- und Entwicklungstrauma
bei Michael Mokrus & Dr. med. Beate Leisse
Eingetragen im internationalen
Verzeichnis
von NARM Therapeut:innen
PITT – Psychodynamisch Imaginative
Traumatherapie
bei Prof. Dr. med. Luise Reddemann
Traumaberatung und Traumapädagogik
am Institut Berlin
Hypno-Systemisches Coaching
bei Dr. med. Gunther Schmidt
Generatives Coaching
bei Dr. Stephen Gilligan & Robert Dilts
Zivile Konflikttransformation in
Krisengebieten
bei der Akademie für Konflikttransformation
Studium der Konfliktforschung M.A.
Ich biete Unternehmen kurzfristige psychologische Beratung für Ihre Mitarbeitenden an:
Ich unterstütze Menschen, die aufgrund psychischer Belastung arbeitslos sind:
Ich unterstütze Menschenrechtsorganisationen durch Training und Beratung:
Traumaberaterin
in der Kölner Traumaberatungsstelle "Aufwind"
Fachreferentin psychosoziale Traumaarbeit
nach sexualisierter Kriegsgewalt
in Irak, Afghanistan, Bosnien, Kosovo
medica mondiale e.V.
Leitung einer Notunterkunft für
Geflüchtete
Deutsches Rotes Kreuz
Leitung internationaler Projekte zur
Personalentwicklung in Afrika und
Asien
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Organisationsberaterin in Zentralafrika
(Tschad)
Deutscher Entwicklungsdienst (DED)