Frühe Beziehungserfahrungen wirken oft bis heute nach - in Bindungsschwierigkeiten, Schuld oder Scham, innere Leere oder Überforderung.
Was fehlt, ist selten Wissen, sondern ein sicherer beziehungsorientierter Raum für eine tiefere Erfahrung.
Diesen Raum biete ich.
Viele Menschen, die meine Praxis aufsuchen, haben bereits Therapieerfahrung oder haben andere Wege für sich ausprobiert.
Sie haben viel verstanden, viel reflektiert und dennoch bleiben Angst, Scham, innere Anspannung oder ein Gefühl von Getrenntsein bestehen.
Häufig zeigen sich darin frühe Beziehungserfahrungen, die bis heute nachwirken - auch dann, wenn sie nicht bewusst erinnert werden.
In meiner Arbeit geht es
darum, diesen inneren Zuständen einen Rahmen zu geben, sodass
sie wahrgenommen, gehalten und schrittweise integriert werden
können.
Ich arbeite bindungsorientiert, im Hier und Jetzt des Kontakts.
Im Mittelpunkt stehen nicht Verhaltensänderungen, sondern das innere Erleben: Gefühle, Körperempfindungen, innere Konflikte und die Beziehung zu sich selbst und anderen. Veränderung entsteht nicht durch Druck oder Technik, sondern durch bewusste Wahrnehmung, Mitgefühl und einen sicheren therapeutischen Kontakt.
Je nach Anliegen fließen unterschiedliche traumatherapeutische Ansätze in meiner Arbeit ein, unter anderem das Neuro-Affektive Beziehungsmodell (NARM) und die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT).
Die Methoden stehen aber nie im Vordergrund - entscheidend ist, was im Moment stimmig und tragfähig ist.
Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM™) ist eine psychotherapeutische Methode, die speziell auf die Behandlung von Bindungs-, Beziehungs- und Entwicklungstraumata ausgerichtet ist, die auch als „komplexe Traumata“, komplexe Post-Traumatische Belastungsstörung oder kPTBS bezeichnet werden.
Du ständig angespannt und unruhig bist – oder Dich chronisch müde und erschöpft fühlst
Du oft Schuldgefühle bekommst
Sehr schnell starke Angst hast, wütend wirst oder weinst
Du das Gefühl hast, immer stark sein oder funktionieren zu müssen
NARM wurde von Dr. Laurence Heller entwickelt.
Bei NARM geht darum, im Hier und Jetzt Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen und Verhaltensmuster bewusster wahrzunehmen. Zu verstehen, wofür diese Strategien einmal notwendig waren. Und so gut es geht mit Mitgefühl und Akzeptanz zu beantworten. So kann sich Identität neu bilden und Lebenskraft freier fließen.
Dich innere Zustände plötzlich überwältigen (Angst, Ohnmacht)
Du häufig "weg" bist (nichts fühlst, „nicht da bist“)
Du starke Erinnerungen oder Körperreaktionen hast
Dein Inneres sich chaotisch oder bedrohlich anfühlt
Du Dich selbst kaum beruhigen kannst
Du klare innere Schutzräume brauchst
PITT wurde von Prof. Dr. Luise Reddemann entwickelt, bei der
ich von 2017 bis 2024 gelernt habe.
Mit PITT wird die Fähigkeit gestärkt, sich selbst zu beruhigen
und von schlimmen Erfahrungen zeitweise bewusst zu
distanzieren. Das sogenannte Erwachsene Ich wird gestärkt und
dann befähigt, verletzten jüngeren Ich-Anteilen Trost und
Mitgefühl zu spenden. Dabei können Imaginationsübungen
helfen.